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Prof.Dr. Sylvia H. Heywang-Köbrunner
Leiterin der Brustdiagnostik München

Hier finden Sie uns:

Sonnenstraße 29

Sonnenstraße 29
80331 München

So erreichen Sie uns:

Tel. 089.961 661 350
Fax. 089.961 661 354
info@brustdiagnostik-muenchen.de

Untersuchungsmethoden der Brustkrebs Früherkennung

Im Zentrum für Brustdiagnose stehen Ihnen ein erfahrenes Ärzteteam und für die Brustdiagnostik spezialisierte medizinisch-technische Fachkräfte zur Verfügung. Wir führen alle üblichen Verfahren der bildgebenden und interventionellen Brustdiagnostik ambulant durch. Besonderen Wert legt das Team dabei auf die ausführliche und kompetente Brustkrebs Beratung der Patientinnen sowie die enge Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten. Unsere Untersuchungen entsprechen internationalen Standards und Leitlinien. Wir verfügen über modernste Geräte. Die technische Qualitätssicherung entspricht DIN-Normen und EU-Leitlinien.

Früherkennung durch die digitale Mammographie im Brustdiagnostikzentrum in München

Früherkennung ist beim Brustkrebs die wirksamste Maßnahme, um Brustkrebstodesfälle zu vermeiden. Bei Frühentdeckung durch eine digitale Mammographie ist in den meisten Fällen Brusterhaltung, Ersatz der Achselhöhlenausräumung durch schonende Verfahren (sog. „Sentinel- oder Wächter-Lymphknoten" –Operation statt Achselhöhlenausräumung) und Einsparung von aggressiven Behandlungen (Chemotherapien) möglich.
DESHALB: Nehmen Sie Ihre Chance wahr und gehen Sie regelmäßig zur Früherkennung!

Screening darf nur an hierfür zertifizierten Standorten durchgeführt werden. Zugelassene Standorte sind an diesem geschützten Logo erkennbar:
mammo-logo

NUR an diesen geprüften Standorten benötigen Sie für die gesetzlich vorgesehene 2-jährliche Früherkennungsuntersuchung KEINEN Überweisungsschein (und müssen auch keine 10€ Praxispauschale bezahlen).

Das Mammographie-Screening erfolgt nach strengen gesetzlichen Vorschriften.

Wir verfügen über alle Zulassungen für das digitale Mammographie Screening.

Frau Prof. Heywang-Köbrunner ist als programmverantwortliche Ärztin (PVÄ) für das Mammographiescreening in der Screeningregion München Süd (München Zentrum, Süd, Ost mit Landkreisen und Ebersberg) verantwortlich. PVA-Vertreter sind die Fachärzte Benigna Uphus und Bodo Münsterer

Prof. Dr. S.H.Heywang-Köbrunner ist auch Leiterin des Referenzzentrums Mammographie München (eines der fünf deutschen Zentren für Schulung und Qualitätssicherung und Forschung auf dem Gebiet Mammographie und Mammographiescreening)

bei erhöhtem Risiko

Bei erhöhtem Risiko für Brustkrebs können zusätzliche Untersuchungen im Rahmen der Früherkennung sinnvoll sein. Ihr Frauenarzt kann diese veranlassen. Wir stehen gerne zur Verfügung.

Ein erhöhtes Risiko liegt vor, wenn bei Ihnen oder in Ihrer Familie Brust- (oder Eierstockkrebs) vorkommt, insbesondere wenn mehrere Familienmitglieder betroffen sind, wenn Brustkrebs vor dem 40. Lebensjahr auftritt, Brust- sowie Eierstockkrebs auftritt oder männliche Verwandte betroffen sind. Das Brustkrebsrisiko ist auch erhöht, wenn vor dem 30. Lebensjahr eine Brustwandbestrahlung (Hodgkinbehandlung) durchgeführt wurde. Auch die Dichte des Drüsengewebes kann das Brustkrebsrisiko beeinflussen.

Je nach Risiko kann zusätzlich zur digitalen Mammographie in München eine ergänzende Sonographie, eine ergänzende Kernspintomographie, kürzere Untersuchungsintervalle und ein früherer Beginn mit Früherkennungsuntersuchungen sinnvoll sein. Wir beraten Sie gerne.

Beratung und Abklärung der digitalen Mammographie in München

Bei Beschwerden, unklaren Veränderungen oder bei familiärer Belastung stehen wir gerne für Beratung und Abklärung zur Verfügung.

Unsere oberste Priorität ist es, den Patientinnen die größtmögliche Sicherheit durch den Ausschluss oder Nachweis von Brustkrebs zu bieten. So können unnötige Folge-Untersuchungen vermieden werden. Mithilfe moderner schonender Verfahren zur Gewebsgewinnung wie der Vakuum- oder Stanzbiopsie kann den Patientinnen in vielen Fällen eine Operation für die Gewebsentnahme erspart werden. An der Einführung und Entwicklung der bildgebungsgestützten Vakuumbiopsie war Frau Prof. Heywang-Köbrunner maßgeblich beteiligt.

Durch den gezielten Einsatz der MRT (auch MR-Tomographie oder Kernspintomographie genannt) ist es möglich wesentliche Zusatzinformationen zu erhalten.

Frau Prof. Heywang-Köbrunner hat die Kontrastmittel-MRT der Brust 1986 eingeführt und seither mit vielen anderen Kollegen weltweit weiterentwickelt.

Unsere Diagnostik fußt auf international anerkannten Leitlinien.

Unsere Untersuchungsmethoden der digitalen Mammographie in München

  • Dosissparende volldigitale Mammographie:
    Wir verwenden ausschließlich diese modernste Technik. Im Vergleich zur digitalen Speicherfolientechnik oder auch zur früheren analogen Mammographietechnik wird mit der digitalen Mammographie die höchste Bildqualität bei deutlich geringerer Dosis erreicht.

    Alle Geräte unterliegen der strengsten Qualitätskontrolle, da sie alle auch im Mammographiescreening eingesetzt werden und damit nicht nur durch uns, arbeitstäglich kontinuierlich auch von extern überprüft werden

  • Tomosynthese:
    Tomosynthese ist die neueste technologische Entwicklung der Mammographie. Wir bieten dieses Verfahren als erste und derzeit einzige Praxis in München an.

    Bei der Tomosynthese werden aus einer einzigen mammographischen Aufnahme (ähnlich wie bei der Computertomographie) je nach Brustdicke 50-100 Schichtbilder (Schichtdicke 1mm) errechnet. Hierdurch sind die Strukturen des Brustgewebes genauer, d.h. ohne Überlagerung durch darüber oder darunter liegendes Gewebe zu erkennen. Internationale Studien wie auch eine eigene Studie, die kurz vor Abschluss steht, haben gezeigt, dass hierdurch bei unklaren Befunden wichtige ergänzende Informationen zur Mammographie erhalten werden können.

    Da es sich um ein ganz neues Verfahren handelt, ist derzeit der alleinige Einsatz der Tomosynthese (statt Mammographie) noch nicht gestattet.

    Wir setzen das Verfahren aber inzwischen im Rahmen der Abklärung auffälliger Screeningbefunde ein. Für Patientinnen, die früher einen Brustkrebs hatten, besteht die Möglichkeit, das Verfahren im Rahmen einer genehmigten und kontrollierten Studie einmalig ergänzend zur üblichen beidseitigen Mammographie einzusetzen (vgl. hierzu laufende Studien). Diese Anwendung ist kostenfrei.

  • Ultraschall der Brust:hochauflösende Sonographie inklusive Power-Doppler
    Sonographie ist die Methode der Wahl zur ergänzenden Klärung von mammographisch unklaren Verdichtungen/Herden oder Architekturstörungen. Wir verfügen über eine langjährige Erfahrung mit dem Einsatz der digitalen Mammographie. Im Gegensatz zu vielen anderen Institutionen setzen wir ausschließlich modernste sog. High-end-Geräte mit höchster Auflösung und Bildqualität ein. Die Dopplersonographie zeigt die Durchblutung des Gewebes an und kann bei der Unterscheidung von Befunden damit wertvolle ergänzende Informationen liefern.

    Als neueste Entwicklung beim Ultraschall der Brust bieten wir als einzige Praxis in München die quantitative Scherwellenelastographie an. Die patentierte Scherwellenelastographie (nicht die einfache Elastographie) erlaubt die quantitative und reproduzierbare Bestimmung der Gewebselastizität sowohl bei oberflächlichen wie auch bei tiefer liegenden Befunden. Auch dieses Verfahren wird nicht alleinstehend, sondern ergänzend zur üblichen Sonographie eingesetzt. Es kann wichtige ergänzende Informationen für eine bessere Unterscheidung von Befunden liefern

  • Schonende (minimal invasive) Gewebsabklärung (Nadelbiopsien wie Stanzbiopsien, Vakuumbiopsien etc.)
    Je nachdem, mit welcher Methode ein Herd sichtbar ist und welche Art von Veränderung zu klären ist, führen wir Stanz- bzw. Vakuumbiopsien unter mammographisch-stereotaktischer Steuerung, unter sonographischer Steuerung oder unter MR-tomographischer Steuerung durch.

    Diese Verfahren erlauben es, ambulant, unter Lokalanästhesie und damit fast schmerzfrei, Gewebe zu gewinnen. Hiermit kann dann in über 95% der Fälle eine sichere Diagnose erhalten werden. Durch unser interdiziplinäres Team (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pathologie des Klinikum rechts der Isar, Referenzinstitut für Screeningbefunde aus Bayern und Thüringen) werden alle Befunde gemeinsam diskutiert. Befunde, die mit diesen Verfahren nicht mit ausreichend hoher Sicherheit klärbar sind, werden identifiziert und das weitere Prozedere gemeinsam abgestimmt und empfohlen. Hierdurch wird für nichttastbare Befunde eine der Operation mindestens vergleichbare Treffsicherheit erreicht.

    Für die meisten gutartigen Befunde können so Operationen gänzlich vermieden werden. Bei bösartigen Befunden oder (noch gutartigen) Befunden, die ein erhöhtes Entartungspotenzial haben, sind nach üblichem Standard aber weitere Maßnahmen erforderlich. Da die Information über die Histologie (feingewebliche Typisierung) aber die moderne individuell angepasste Operationstechnik entscheidend beeinflusst und inzwischen erwiesen ist, dass Frauen – bei denen die Histologie durch eine Nadelbiopsie vor der Operation gesichert ist - insgesamt auch bessere onkologische Ergebnisse haben, entspricht es dem internationalen Standard, dass alle geeigneten mit Bildgebung entdeckten Befunde (> 90% ) inzwischen eine schonende Gewebsabklärung erhalten sollten.

    Frau Prof. Heywang-Köbrunner hat verschiedene minimal invasive Verfahren in Europa (stereotaktische Vakuumbiopsie) oder weltweit (verschiedene MR-gestützte Interventionen) eingeführt (vgl. Homepage www.heywang-k.de) und hat internationale Studien hierzu geleitet. Im Team der Brustdiagnostik München besteht insgesamt eine Erfahrung von 5 bis über 20 Jahre mit den verschiedenen gewebsschonenden Verfahren. Alle gewebsschonenden Verfahren (unter mammographischer, sonographischer oder MR-tomographischer Steuerung) werden in der Brustdiagnostik angeboten.

    Sollte eine solche Untersuchung bei Ihnen notwendig sein und Sie wurden früher noch nicht bei uns behandelt, bitten wir darum, dass Sie vorab einen Vorstellungstermin vereinbaren, bei dem Sie bitte alle bisherigen bildgebenden Untersuchungen (aktuelle Untersuchungen sowie zumindest eine Voruntersuchung) und die dazugehörigen schriftlichen Befunde mitbringen. Dieses ist notwendig, um eine evtl. notwendige Untersuchung individuell optimal anzupassen und das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

  • Kontrastmittel-MRT der Brust (Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie)
    Dieses Verfahren wurde 1985 von Prof. Heywang-Köbrunner weltweit eingeführt und seither zusammen mit vielen anderen Wissenschaftlern weltweit weiterentwickelt. Frau Prof. Heywang-Köbrunner hat internationale Studien hierzu geleitet und ist als anerkannte Expertin in nationalen und internationalen Entscheidungsgremien maßgeblich vertreten. (vgl. www.heywang-k.de)

    Die Kontrastmittel-MRT der Brust ist das sensitivste Verfahren für die Erkennung von Brustkrebs. Ihre Interpretation soll aber –entsprechend internationalen Empfehlungen - in der Regel zusammen mit der Standard-Bildgebung erfolgen. Nur so kann die höchstmögliche Entdeckungsrate erreicht werden und es kann falscher Alarm, der bei MRT häufiger vorkommen kann und der auch schwierig weiter zu klären sein kann, weitestgehend reduziert werden. Dieses Vorgehen ist wichtig, da kein Verfahren perfekt ist. Die Verfahren ergänzen sich aber. Von besonderer Bedeutung ist die Wahl der geeigneten Verfahren und ihr angemessener und korrekter Einsatz.


    MRT kann indiziert sein zur
    • Unterscheidung zwischen Tumor und Narbengewebe (nach Brusterhaltung oder Implantateinlage)
    • besseren Eingrenzung der Tumorausdehnung vor geplanter Operation oder Behandlung
      Nach neuestem Standard wird die MRT vor Brusterhaltung nicht generell, sondern bei geeigneten Fällen empfohlen. Der sinnvolle Einsatz einer präoperativen MRT wird daher in der Regel nach Analyse aller vorhandenen Informationen mit dem Operateur abgestimmt.
    • zur Überprüfung des Ansprechens bei sog. neoadjuvanter Chemotherapie
    • zur Tumorsuche bei Lymphknotenbefall der Achselhöhle
    • bei deutlich erhöhtem Risiko (Programm fam. Brustkrebs der Dt. Krebshilfe und Krankenkassen; Empfehlungen der US-amerikanischen Krebsgesellschaft und britische NICE-Guideline).
    • In einzelnen Fällen, bei denen mit Standardbildgebung und schonender Gewebsabklärung keine ausreichende Sicherheit erreichbar oder zu erwarten ist.

    Wir führen unsere MRT-Untersuchungen in überörtlicher Berufsausübungsgemeinschaft mit dem MVZ Radiologie Elisenhof (Prielmayerstr.1, München) durch, wo wir durch ein kompetentes Team unterstützt werden. Ihre Terminvereinbarung erbitten wir über unsere Telefonnummer 089 961 661 350.

    Sollten Sie eine MRT-Untersuchung durch uns wünschen und wir kennen Sie noch nicht, bitten wir darum, dass Sie sich mit Ihren Unterlagen (aktuelle Bilder und zumindest die letzte Voruntersuchung mit den dazu gehörigen schriftlichen Befunden) vorstellen. Ziel unserer Bemühungen ist es immer, die höchstmögliche diagnostische Sicherheit zu erreichen.

  • Präoperative Draht- oder Clipmarkierungen
    Sie sind notwendig , damit der Operateur nichttastbare, nur mit Bildgebung entdeckte Herde zielgenau auffinden und entfernen kann.
    Wir führen Draht- oder Clipmarkierungen (entsprechend Terminvereinbarung) unter mammographischer, sonographischer oder kernspintomographischer Steuerung durch. Eine Terminierung kann mit uns durch den Operateur erfolgen, nachdem uns das erforderliche Material (aktuelle Bildgebung und ggf. Voruntersuchungen mit dazugehörigen Befunden) zur individuellen Planung der Untersuchung zur Verfügung gestellt wurde.